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Freitag, 18. Mai 2012

11.09. / Eine Fahrt mit „Gräfin Loretta“

Zu früher Morgenstunde, am Sonntag, 11.09.2011, trafen sich die Damen der Gymnastik- und Aqua- Fitnessgruppen des TSV Riederich  zu ihrem jährlichen Ausflug.

Die Reiseroute führte über Karlsruhe, Mannheim, vorbei am Hockenheim Ring ins Mosel Tal. Während der Fahrt grüßten links und rechts der Speyerer und der Wormser Dom, sowie das Niederwald-Denkmal bei Rüdesheim.

Über Zell, bekannt durch die „Zeller schwarze Katz“, vorbei an mehr oder weniger steilen Weinbergen und idyllischen, schiefergedeckten Häusern, steuerte die Reisegruppe ihr erstes Ziel an: Traben-Trarbach. Die Doppelstadt liegt an einer der schönsten Moselschleifen. Seit dem Mittelalter bilden Weinbau und Weinhandel die wirtschaftliche Grundlage der Stadt. Das Brückentor, das auf der Trarbacher Seite die Moselbrücke begrenzt, ist  mit seinen vielen Schmuckelementen das bemerkenswerte Wahrzeichen der Stadt. Schon J. W. von Goethe schätzte Trarbach und hat bereits 1792 dort übernachtet.

Die Damen des TSV Riederich genossen nach einer kurzen Stadtbesichtigung den Blick vom Tal zur Ruine Grevenburg. Ein Mittagessen in einem der am Ufer der Mosel gelegenen Restaurants mit feinem Moselwein durfte natürlich nicht fehlen. So gestärkt freuten sich alle auf „Gräfin Loretta“. Dieses Ausflugsschiff brachte die Reiseteilnehmerinnen vorbei an weltberühmten, malerisch gelegenen Weinorten wie Köv, Ürzig, Zeltingen nach Bernkastel-Kues. Der Schiffsführer der „Gräfin Loretta“ erklärte den Gästen während der Fahrt die Herkunft der Namen der diversen Weinlagen wie „Himmelreich“, „Domprobst, „Abtsberg“, „Sonnenuhr“. Ein interessantes Erlebnis war natürlich auch die Schleusendurchfahrt bei Zeltingen. Am zweiten Reiseziel konnten die TSV Damen wieder an Land gehen: Bernkastel-Kues war erreicht. Auch diese Doppelstadt, das Herz der Mittelmosel, liegt wiederum an einer Flussschleife. Beim Stadtbummel bewunderte die Reisegruppe die bunten Fachwerkhäuser mit prächtig verzierten Giebeln. Bernkastels Zentrum ist schon ein Schatzkästlein. Nach kurzem Rundgang fanden die Damen noch Zeit in einem der einladenden Cafés eine Pause einzulegen.

Obwohl Petrus der Meinung war, es müsste an diesem Sonntag regnen, blitzen und donnern, tat das der fröhlichen Stimmung keinen Abbruch.

Alle werden gerne an diesen Ausflug zurückdenken. Vielleicht gibt’s für die eine oder andere Reiseteilnehmerin wieder einmal eine Fahrt mit „Gräfin Loretta“.